Der Film “Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992” wird am Di. 20.05.2014 um 19:00 Uhr gezeigt

Dagmar Schultz, Direktorin und Produzentin
Dagmar Schultz, Direktorin und Produzentin

Frauen in Bewegung feiert unsere 29 Jahre Bestehen mit einem Filmabend und ein Besuche von einer unseren Gründerinnen, Ika Hügel-Marshall. Alle Frauentrainings fallen am Dienstag 20. Mai aus damit alle Frauen an dem Filmabend und Diskussion teilnehmen können. Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte Freundinnen mitbringen.

Der Film „Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992“ wird gezeigt:

Audre Lorde, African-Amerikanerin, Feministin, Lesbe, Kämpferin, Dichterin, Schwarze Aktivistin, Mutter von 2 Kindern, Krebsüberlebende.
Audre Lorde, African-Amerikanerin, Feministin, Lesbe, Kämpferin, Dichterin, Schwarze Aktivistin, Mutter von 2 Kindern, Krebsüberlebende.

am Dienstag 20.05.2014 um 19:00Uhr
im Festsaal der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Mertonstr. 26–28 (über dem Café Koz)
60325 Frankfurt am Main

 

 

Infos zum Film: www.audrelorde-theberlinyears.com/deutsch

Blog von Antje Schrupp: Audre Lorde: Poetik des politischen Denkens

Der Film zeigt Audre Lordes Beziehung zur deutschen Schwarzen Diaspora und ihren literarischen und politischen Einfluss darauf. Er beleuchtet die Entstehung einer afro-deutschen Bewegung und die Ursprünge der antirassistischen Bewegung. Mittels Archivaufnahmen und Interviews mit Zeitgenossinnen soll den Zusehenden ein lebendiges Bild vermittelt und eine Brücke in die Gegenwart geschlagen werden.

Wir freuen uns besonders, dass wir für die Vorführung Ika Hügel-Marshall und Dagmar Schultz als Zeitgenossinnen und gleichzeitig Produzentin, Regiesseurin und Koautorin begrüßen dürfen.

Ika Hugel Marshall, Co-Autorin und Mitbegründerin von Frauen in Bewegung
Ika Hugel Marshall, Co-Autorin und Mitbegründerin von Frauen in Bewegung

Gemeinsam wollen wir im Anschluss an den Film eine Diskussion über die Rolle von Rassismus, Diskriminierung und Marginalisierung innerhalb der weiß dominierten Frauenbewegung führen. Dabei begleiten uns Fragen darüber wie feministische Kämpfe führbar sind, wie wir sie führen wollen, welche Allianzen geschlossen werden können und wie wir vermeiden, die gleichen Ausschlüsse zu (re-)produzieren, die die Dominanzkultur und Jahrhunderte alte Geschichten von Kolonialismus und Patriarchat vorgeben.

Ermöglicht wurde diese Veranstaltung durch die finanzielle Unterstützung des Frauenreferates der Stadt Frankfurtdes Schwulenreferates und des Studentischen Projektrates sowie durch die Zusammenarbeit von Frauen in Bewegung und dem Autonomen Frauen*Lesbenreferat der Goethe Universität.